Kreditkarte kostenlos im Vergleich, denn der bargeldlose Zahlungsverkehr boomt

Mehr als 26 Millionen Kreditkarten werden in Deutschland für den bargeldlosen Zahlungsverkehr genutzt, Tendenz steigend. Längst gelten Kreditkarten als wichtigstes Zahlungsmittel überhaupt und das weltweit. Wer über eine gängige Kreditkarte verfügt, der kann damit in mehr als 200 Ländern an Millionen von Verkaufsstellen zahlen oder Geld abheben. Laut jüngsten Schätzungen verfügen derzeit über 30 Prozent aller Deutschen über eine Kreditkarte und setzen damit pro Jahr mehrere Milliarden Euro um. Der umsatzstärkste Bereich ist dabei sicherlich der bargeldlose Einkauf, doch auch für das Begleichen von Rechnungen, der Buchung eines Urlaubs oder zum Geldabheben werden Kreditkarten gut und gerne genutzt. Dabei will der Kunde im besten Fall eine Kreditkarte kostenlos erhalten, d.h. ohne das Bezahlen einer jährlichen Grundgebühr. Die Banken haben sich bereits auf dieses Bedürfnis eingestellt und bieten in den meisten Fällen mindestens eine kostenlose Kreditkarte in ihrem Sortiment an.

Doch neben kostenlosen Kreditkarten optimieren die Banken auch in anderer Hinsicht ihre Angebote. Längst gibt es neben der klassischen Kreditkarte mit Möglichkeit einer flexiblen Teilzahlung auch andere Kreditkartenarten. So gibt es neben der Kreditkarte auch Charge Karten oder Debit Karten. Bei der Chargekarte müssen Kartenbesitzer monatliche Rechnungen begleichen, bei der Debitkarte wird das Girokonto unmittelbar nach der Zahlung mit dem Betrag belastet. Mit Charge Karten und „echten“ Kreditkarten ist es möglich, einen Dispo in Anspruch zu nehmen. Die Sollzinsen dafür sind je nach Bank sehr unterschiedlich und sollten vorher unbedingt erfragt werden. Auch Prepaid Karten kommen immer mehr in Mode. Dies hat vielfältige Gründe: Zum Einen ist in vielen Fällen die Prepaid Kreditkarte kostenlos und zum Anderen kann sie nur auf Guthabenbasis geführt werden, weil sie vorher mit einem Guthaben aufgeladen wird. Das macht die Kreditkarte für fast jede Kundengruppe interessant.

Der Kreditkartenvergleich gibt Auskunft über alle oben genannten Kreditkarten und listet diese nach Kosten und Leistungen. Kunden, die nach kostenlosen Kreditkarten suchen, haben es mit einem solchen Vergleich leicht, die passende Kreditkarte zu finden. Hier können Sie auf den ersten Blick sehen, welche Leistungen gebührenfrei enthalten sind.

Zeigt Hände mit erhobenen kostenlosen Kreditkarten

Attraktive Vergünstigungen bei kostenlosen Kreditkarten

Die allererste Kreditkarte stammt aus den USA. Die Diners-Club-Karte kam im Jahre 1956 nach Deutschland. Heute gibt es sie nach wie vor, doch besonders VISA und Mastercard sind es, die hierzulande gern genutzt werden. Beide sind in der kostenfreien und gebührenpflichtigen Variante erhältlich. Dazu besteht die Möglichkeit, einen MasterCard- oder Visa Card Vergleich durchzuführen, der nur nach Kreditkarten dieser Herausgeber filtert. Eine gebührenfreie Kreditkarte wird meist direkt mit der Eröffnung eines neuen Girokontos herausgegeben und das auch an Studenten und Schüler, sofern diese das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mit den kostenlosen Kreditkarten kann im Internet oder vor Ort bargeldlos gezahlt werden und es warten weitere Vergünstigungen, wie zum Beispiel ein attraktives Prämiensystem bei der Nutzung der Karte. Außerdem gibt es oft Vergünstigungen bei der Automietung oder der Urlaubsbuchung. Da diese Prämien und Abbuchungssysteme nicht einheitlich geregelt sind, sollte man einen Kreditkarten Vergleich konsultieren, wenn man eine Kreditkarte beantragen möchte.

Wann sich gebührenpflichtige Kreditkarten lohnen

Ein Paar vergleicht Bonusprogramme am Computer

Gebührenpflichtige Kreditkarten sind in der Regel goldene Kreditkarten oder Platinkarten, die von vielen Anbietern an Kunden herausgegeben werden. Die Gebühren dafür belaufen sich zwischen 30 und 150 Euro monatlich, je nachdem um welche Art der Kreditkarte es sich handelt. Es gibt sogar echte Premiumkarten, die nur an ausgewählte Kunden von Anbietern herausgegeben werden, wie zum Beispiel die MasterCard Signia. Davon gibt es deutschlandweit nur wenige Karten, die natürlich viele Vorteile bieten. Für Premiumkarten bekommen Kunden mehr Leistung für ihr Geld, wie zum Beispiel Mitgliedsausweise für den Golfclub, Eintritt in die VIP-Flughafenlounge vor dem Abflug, Tickets für Events, Reiseversicherungen, Concierge-Services, umfangreiche Versicherungspakete, geringere Sollzinsen und vieles mehr. Meist wird dem Besitz einer Premiumkarte ein gewisses Einkommen, also eine bestimmte Bonität zu Grunde gelegt. Wer beispielsweise eine schwarze Kreditkarte möchte, muss schon ein sehr hohes Grundgehalt vorweisen können und bereits hohe Umsätze im sechsstelligen Bereich mit einer Kreditkarte der Gesellschaft erwirtschaftet haben, um eine schwarze Kreditkarte überhaupt angeboten zu bekommen. Gebührenpflichtige Kreditkarten können sich lohnen, allerdings nicht für jeden! Prämien gibt es auch bei kostenlosen Kreditkarten und Serviceleistungen wie Versicherungen oder niedrige/keine Bargeldgebühren sind oft auch bei günstigen Kreditkarten enthalten.

Vorsicht vor Betrügern!

Eine Mischung aus Kreditkarte und Sicherheitsschloss

Wer Kreditkarten kostenlos oder gebührenpflichtig besitzt, der sollte darauf gut Acht geben. Das Bundeskriminalamt hat allein für das Jahr 2012 mehr als 2.400 Fälle von Kreditkartenmissbrauch registriert, 2005 waren es sogar knapp an die 10.000. Inzwischen gibt es Versicherungen, die vor Missbrauch schützen. Im Falle eines Missbrauchs durch Ausspionieren der Geheimzahl oder ähnlichem springen viele Banken nicht ein und ersetzen ihren Kunden nicht den Schaden. Im Zweifelsfall müssen diese ihr Geld selbst ersetzen und das kann schnell teuer werden. Bereits für wenige Euro pro Jahr kann deshalb eine spezielle Versicherung abgeschlossen werden, die bei solchen Härtefällen einspringt.

Beim kompletten Verlust einer Kreditkarte ist es ratsam, diese sofort über die Servicenummer 116 116 sperren zu lassen. Die Nummer gilt bundesweit und aus dem Ausland (mit entsprechender Vorwahl) für fast alle gängigen Kreditkarten. Zudem haben Kreditkarten meist eine interne Sperrhotline aufgedruckt, die man sich vorher notieren sollte. Bei kostenlosen Kreditkarten erheben manche Anbieter Gebühren in Höhe von 50 Euro, die dann für diesen Service und das Ausstellen einer Ersatzkarte erhoben werden. Näheres dazu steht in den Kreditkarten-Verträgen. Bei gebührenpflichtigen Kreditkarten ist es in der Regel kostenlos möglich, den Verlust einer Karte zu melden und sich dann eine neue Kreditkarte ausstellen zu lassen.

Auch beim Bezahlen mit Kreditkarte in Online Shops wird die Sicherheit immer wichtiger. MasterCard und VISA haben hierfür spezielle Sicherheitssysteme entwickelt, bei denen ein Passwort abgefragt wird, bevor man die Kreditkarte nutzen kann. Dadurch wird es Betrügern schwerer gemacht, mit einer gestohlenen Kreditkarte zu bezahlen. Auch die Verschlüsselung der Kreditkartennummer nebst Prüfcode ist heutzutage ein wichtiges Thema. Kunden sollten sich jedoch nicht nur auf die externen Sicherheitsvorkehrungen verlassen, sondern auch selbst ein Auge darauf haben, was mit ihrer Karte passiert. Dazu gehört zum Beispiel, regelmäßig die Zahlungsbeträge durchzusehen und beim Geld abheben zu prüfen, ob Gebühren anfallen etc.

Neue Technologien machen Kreditkarten sicherer

Eine Kreditkarte vor einem Kartenleser

Längst forschen Techniker und Wissenschaftler an neuen Möglichkeiten, den Einsatz einer Kreditkarte noch sicherer zu machen. Die Quantenphysik soll dabei helfen. Die Grundlage dieses Physikzweigs ist die Erkenntnis, dass es nicht möglich ist, Quanteninformation ganz exakt kopieren zu können. Alle Informationen auf dem Magnetstreifen von Bankkarten bzw. in den Zahlencodes von Kreditkarten müssten also so konzipiert sein, dass sie kein zweites Mal reproduziert werden können. Dieser Effekt ist allerdings technisch schwer umsetzbar, denn eine Karte wird oft genutzt und muss dementsprechend stabil sein. Damit ist es schwieriger, entsprechende Prüfungsprotokolle zu entwickeln, die funktional sind und die Kartennutzung nicht negativ beeinflussen. Die Lösung liegt darin, eine Toleranzschwelle einzuführen. Diese macht es schwer, den Code zu kopieren, erlaubt aber gewisse Abweichungen, die unabkömmlich sind bei häufig genutzten Zahlungsmitteln. Immerhin nutzt jeder Deutsche seine Kreditkarte durchschnittlich ein Mal pro Woche.

Noch forschen Wissenschaftler am California Institute of Technology gemeinsam mit Wissenschaftlern in Harvard und dem deutschen Max-Planck-Institut für Quantenoptik weiter an geeigneten Technologien und deren Umsetzung. Bis dahin hilft nur, bei Bankautomaten generell auf Manipulationen am Einzugsschlitz oder versteckten Kameras zu achten und Missbrauchsfälle sofort dem Bankinstitut und der örtlichen Polizeidienstelle zu melden. Das gilt für alle Kreditkarten, egal ob kostenlos oder gebührenpflichtig.

Wer kostenlose Kreditkarten nutzt der sollte außerdem darauf achten, nicht zu viele unterschiedliche Kreditkarten zu verwenden. Eine oder höchstens zwei Karten erleichtern den Überblick über die eigenen Ausgaben und helfen dabei, das Konto nicht mittels der Sollzinsen zu überziehen und in die Schuldenfalle zu tappen.

Kostenlose Kreditkarte = gute Kreditkarte?

Auch wenn eine Kreditkarte gratis natürlich attraktiver ist als eine Kreditkarte, bei der eine Jahresgebühr anfällt, sollte man nicht zwangsläufig alle nicht kostenlosen Kreditkarten ausklammern. Auch eine günstige Kreditkarte kann sinnvoll sein, wenn sie entsprechende Leistungen erbringt. So sind Goldkarten und andere Premium Kreditkarten meist nicht kostenlos, doch sie bieten dem Nutzer auch erheblichen Mehrwert an Extras. Auch die Gebühren für Bargeldabhebungen oder das bargeldlose Bezahlen im In- und Ausland sollten geprüft werden, da die Inanspruchnahme dieser Leistungen unterschiedlich belangt werden kann. Wer beispielsweise viel im Ausland unterwegs ist und dort Geld abhebt oder mit der Kreditkarte bezahlt, sollte sich eher eine Kreditkarte suchen, bei der diese Kosten gering sind und dafür in Kauf nehmen, eventuell Kreditkartengebühren zu bezahlen. Im Umkehrschluss sollte ein Kreditkartenkunde, der die Karte nur selten nutzt, lieber eine kostenlose Kreditkarte halten.

Bei Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion fällt zudem, sofern die Rechnung nicht sofort beglichen wird, ein Sollzins ein, also eine Art Dispokredit. Die Höhe der Zinsen ist meist auf einem recht hohen Niveau und damit meist höher als ein Dispokredit. Viele Kreditkartenanbieter lassen es jedoch nur selten dazu kommen, dass man diese Zinsen bezahlen muss – sie geben ein zinsfreies Zahlungsziel, zum Beispiel über 8 Wochen. Wer innerhalb dieser Frist eine Ratenzahlung oder eine Vollzahlung tätigt, werden keine Zinsen berechnet.

Oftmals sind Kreditkarten auch nur im 1. Jahr kostenlos. Dieser Kostenfaktor sollte unbedingt mit eingerechnet werden. So ist beispielsweise die Postbank Kreditkarte kostenlos, aber eben nur im 1. Jahr. Daher sollte man sich nach einer dauerhaft kostenlosen Kreditkarte umsehen. Manche Kreditkartenmodelle sind zudem kostenlos, wenn man mit ihnen einen bestimmten Umsatz pro Jahr macht. Zum Beispiel ist die Barclaycard Gold kostenlos, wenn im Vorjahr ein Umsatz über 3.000 Euro gemacht wurde. Dadurch können Vielnutzer diese Kreditkarte kostenlos nutzen und erhalten Leistungen auf Goldkarten-Niveau.

Zwar können Extras die Kostenfreiheit einschränken, doch viele Leistungen sollten dennoch nichts kosten. Ist beispielsweise ein Girokonto bei der Kreditkarte dabei, sind kostenlose Girokontos zu bevorzugen. Ist das Konto gebührenfrei, muss die Kreditkarte jedoch nicht unbedingt kostenlos enthalten sein. Tipp: Im Kreditkartenvergleich können Sie all diese Leistungen einsehen, beispielsweise ob sie nur im 1. Jahr oder dauerhaft kostenlos ist und ob ein kostenloses Girokonto enthalten ist. Außerdem sehen Sie, welche Leistungen darüber hinaus gebührenfrei sind.

Fazit: Kreditkarten Vergleich für optimales Ergebnis konsultieren

Wer sich eingehender mit der Thematik Kreditkarte beschäftigen will und eine günstige Kreditkarte für die eigenen Zwecke finden will, kommt um einen umfassenden Kreditkarten Vergleich nicht herum. Nur so kann man die Leistungen der unterschiedlichen Kreditkarten gegenüberstellen und herausfinden, welche Erwartungen man an die perfekte Kreditkarte hat. Ob es nun das Ziel ist, eine MasterCard kostenlos zu erhalten, mit der man im Ausland günstig bezahlen kann (d.h. ohne Auslandseinsatzentgelt), eine Kreditkarte mit niedrigen Sollzinsen, eine günstige Kreditkarte für nur wenige Zahlungen im Jahr oder eine goldene Kreditkarte mit vielen Leistungen – all diese Bedürfnisse können mit unterschiedlichen Kreditkarten erfüllt werden.

Gehen Sie auf die Suche und nutzen Sie die Inhalte dieser Seite, um die passende Kreditkarte zu finden, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wenn Sie eine Kreditkarte kostenlos erhalten, wäre es auch sinnvoll, zwei verschiedene Kreditkarten für unterschiedliche Zwecke zu beantragen. Im Kreditkartenvergleich finden Sie passende Angebote.