Diners Club Kreditkarte

Logo von Diners Club

Auch wenn die Diners Club-Kreditkarte in Deutschland nicht sehr verbreitet ist: Nutzer dieser Kreditkarte schätzen meist die Exklusivität, die die erste Kreditkarte der Welt für viele immer noch ausstrahlt. Wer eine Diners Club-Kreditkarte besitzt, wird Club-Mitglied und kann von vielen Extraleistungen profitieren.

Firmengeschichte des Diners Club

Der Diners Club ist ein Kreditkartenunternehmen, das 1950 in den USA von Frank McNamara gegründet wurde. Damit ist die Diners Club Kreditkarte die erste Kreditkarte der Welt. Die Konkurrenten wie beispielsweise Visa oder Master Card etablierten sich erst einige Jahre später. Das traditionsreiche Kreditkartenunternehmen gehört dem amerikanischen Finanzdienstleister, Discover Financial Services, an. Seit März 2014 vertreibt die österreichische DC Bank AG in Wien die Diners Club-Kreditkarten in Deutschland. Das Unternehmen setzt seit jeher auf Exklusivität und wird vor allem von Geschäftsleuten genutzt. Neben dem exklusiven Image wirbt das Unternehmen im Vertrieb von Kreditkarten insbesondere mit Zusatzleistungen.

Kreditkarte: Diners Club bedient sowohl Privat- als auch Firmenkunden

Der Diners Club vergibt sowohl Privat- als auch Firmenkarten. Jeder Kunde kann dabei zwischen unterschiedlichen Kartentypen wählen. So gibt es für Privatkarten neben der Classic Card zum Beispiel eine Diners Club Golf Card, die mit Vorteilen rund um den Golfsport aufwartet. Auch für Geschäftskunden gibt es Karten mit besonderen Zusatzleistungen. So kann man beispielsweise eine Corporate Card mit Travel Account abschließen – ein Reisekonto, das alle entstandenen Reisekosten als Sammelrechnung aufführt.

Mit der Diners Club Kreditkarte von Zusatzleistungen profitieren

Je nachdem, für welchen Kreditkartentyp man sich beim Diners Club entschieden hat, kann man exklusive Zusatzleistungen nutzen. So beinhalten manche Kreditkarten umfassende Versicherungspakete wie beispielsweise eine Reiseabbruch-, Reisegepäckversicherung und Reisestornoversicherung. Die Höhe der Versicherungssumme variiert je nach Kreditkarte. Weitere, häufige Zusatzleistungen sind unter anderem:

  • Sonderkonditionen bei Autovermietung (Avis, Hertz und Europcar)
  • Zutritt zu über 600 Diners Club Airport Lounges weltweit. (Mindestumsatz von 3.600 Euro im Jahr erforderlich, maximal 12 Besuche pro Jahr, ab dem 13. Besuch wird der Zutritt kostenpflich-tig)
  • E-Konto: Kostenloser Online-Service zur Kostenübersicht
  • S-SMS: Sicherheits-Service nach jeder Zahlung
  • Bonuspunkte-Programm „Bonus Selection“
  • Einladung zu Premium-Events
  • Best Pay: flexible Teilzahlungsmethode
  • Fast Lane/Priority Lane-Nutzung am Wiener Flughafen
  • Frei wählbare PIN für weltweite Bargeldbehebung bei allen Geldautomaten im Diners Club- oder PULSE-Netzwerk (Nordamerika) und Bezahlung an Automaten

Welche Zusatzleistungen die jeweilige Kreditkarte beinhaltet, kann man den jeweiligen Vertragsbestimmungen entnehmen.

Diners Club Kreditkarte: Kosten variieren je nach Kartentyp

Der Diners Club bietet Privat- und Geschäftskunden unterschiedliche Kartentypen. Je nachdem, für welche man sich entscheidet, variiert auch der Preis der Diners Club Kreditkarte. Kostenlos ist jedoch keine. Für die Classic Card (Privatkunden) fällt beispielsweise eine Jahresgebühr von 5,84 pro Monat an. Beim Diners Club kosten außerdem Zweitkarten in der Regel extra. Wer mit einer Diners Club-Kreditkarte außerhalb von Europa Geld abheben möchte, muss meist ebenso mit Kosten rechnen.

Vorteile der Diners Club Kreditkarte

Für die Diners Club-Kreditkarte spricht, dass diese in der Regel kein Kreditkartenlimit vorweist – MasterCard und Visa-Kreditkarten sind in de Regel auf ein Ausgabenlimit beschränkt. Somit verfügt der Nutzer über einen flexiblen Einkaufsrahmen. Der Kartenbesitzer hat außerdem bis zu 6 Wochen Zeit, um Rechnungen zu begleichen. Auf den Kredit werden in der Regel keine Zinsen berechnet – die Rückzahlung ist auch in Teilbeträgen möglich. Jeder Kreditkartenbesitzer kann außerdem die PIN für weltweite Bargeldbehebung selbst festlegen. Wie viele andere Kreditkarten, gibt es auch bei Diners Club für Kunden je nach Nutzung einen entsprechenden Kreditkartenstatus. Wer eine Kreditkarte mit Silber-, Gold- oder Elite-Status erhält, kann häufig von besonderen Zusatzleistungen profitieren. Ob Diners Club auch eine schwarze Kreditkarte vergibt, ist der Firmenwebsite nicht zu entnehmen. Hier sollte man sich direkt an den Diners Club wenden.

Diners Club: Kreditkarte ist in Deutschland nicht sehr verbreitet

Auch wenn die Diners Club Kreditkarte weltweit über 23 Millionen Vertragspartner besitzt – hierzulande ist sie nicht sehr verbreitet. Folglich ist die Akzeptanz der Kreditkarte relativ niedrig. Die Diners Club-Kreditkarte ist in den USA sowie in Teilen Osteuropas um einiges gängiger. Wer seine bisherige Kreditkarte kündigen möchte und mit dem Gedanken spielt, eine Diners Club-Kreditkarte zu beantragen, sollte sich daher genau überlegen, wofür er diese wirklich nutzen möchte. Für Geschäftsleute, die viel verreisen kann eine Diners Club-Karte sinnvoll sein. Der Kundenservice, Extraleistungen und die Exklusivität der Karte sind interessante Vorteile. Wer jedoch eine Kreditkarte für den alltäglichen Gebrauch in Deutschland benötigt, ist mit einer Karte, die häufiger akzeptiert wird, in der Regel besser beraten. Ein Beispiel wäre die Barclay New Visa ohne Jahresgebühr.

Ist eine Diners Club Kreditkarte kostenlos?

Eine Diners Club Kreditkarte kostenlos zu erhalten, ist in der Regel nicht möglich. Je nachdem für welchen Kartentyp man sich entscheidet, fallen Kosten an. So fällt für jede Kreditkarte eine monatliche Jahresgebühr an sowie Gebühren für zusätzliche Services. Möchte man beispielsweise über eine Zweitkarte verfügen oder außerhalb Europas Geld abheben, kostet dies extra. Die jeweiligen Zusatzkosten kann man der Firmenwebsite entnehmen.