Amazon verschlechtert Kreditkarten-Bedingungen

Ab 1. November 2014 gelten für die von Amazon und einer Partnerbank herausgegebenen Visakarte neue Geschäftsbedingungen. Inhaber der Karten wurden bereits per Mail von den Änderungen informiert. Die neuen Bedingungen streichen einige Privilegien und angenehme Aspekte der Amazon-Kreditkarte, Nutzer haben mit Nachteilen zu rechnen.

Die wichtigsten Änderungen

Eine der gravierendsten neuen Bedingungen ist der Wegfall der Guthabenzinsen. Zuvor wurde Guthaben auf der Amazon-Visa verzinst, ein Aspekt den nur wenige Kreditkarten haben und der von vielen Kunden geschätzt wird. Ebenfalls gerne genutzt wurde die Einkaufs-Schutz-Versicherung mit Garantieverlängerung. Auch diese Serviceleistung wurde ersatzlos gestrichen.

Das bleibt

Beim Bonusprogramm, bei dem man Punkte sammeln kann, die sich schließlich in Amazon-Gutscheine umwandeln lassen, soll es zunächst keine negativen Änderungen geben. Dennoch soll wohl auch an dem Bonussystem gearbeitet werden. Zu hoffen bleibt, das weiterhin mit den gewonnenen Bonuspunkten die jährliche Gebühr, die ab dem zweiten Jahr für die Amazon-Visa anfällt, beglichen werden kann. Bisher ist nur das erste Jahr kostenlos. Dafür erhält man aber bei Abschluss einen 30 Euro Amazon-Gutschein.

Alternativen

Für viele Amazon-Kunden erscheint die passende Kreditkarte zum Unternehmen praktisch. Nach den neuesten Änderungen der Geschäftsbedingungen schwinden aber die Vorteile der Amazon-Karte. Die Konkurrenz auf dem Kreditkartenmarkt ist groß und auch andere Anbieter bieten zusätzliche Boni um Kunden zu gewinnen. Ein Kreditkarten-Vergleich kann sich lohnen, denn auch mit einer Kreditkarte eines anderen Anbieters kann man bei Amazon zahlen – aber in vielen Fällen zu besseren Kartenkonditionen.