Bargeld, Kreditkarte oder ganz anders? – So zahlen die Deutschen am liebsten

Paar vor einem LaptopEgal, ob man an Einkaufstouren Spaß hat oder sie als notwendiges Übel betrachtet, ob man lieber im Laden kauft oder bequem von der heimischen Couch aus am Computer – eines ist immer gleich: Am Ende muss gezahlt werden. Welche Zahlungsarten dabei am beliebtesten sind und am häufigsten genutzt werden, wurde durch die Bundesbank und einer forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirect ermittelt.

Bargeld ist am beliebtesten

Die Deutschen zahlen ihre Einkäufe entgegen aller Vorhersagen und Befürchtungen nach wie vor am liebsten mit Bargeld. Obwohl der stetig sinkende Bargeldanteil anderes vermuten lässt, erklären Vertreter der Bundesbank, dass Bargeld weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel bleibt. Eine Analyse aus dem Jahr 2011 zeigt, dass die Konsumenten immerhin 80 % aller Transaktionen mit Bargeld tätigen; dies gilt vor allem für kleine Beträge.

Die Experten sehen deshalb definitiv eine Zukunft für Bargeld und sind überzeugt, dass dieses keinesfalls komplett durch alternative Währungen wie Kreditkarten ersetzt wird. Diese Vermutung wird schon durch den enormen Anstieg des Banknotenumlaufes zwischen 2002 und 2013 bestätigt. Die Bundesbank rechnete zum Jahreswechsel sogar mit einem Rekord-Banknotenumlauf von 1000 Milliarden Euro.

Sicher im Internet einkaufen

Natürlich gibt es auch Situationen, in denen Bargeldzahlungen keine Option darstellen. Beim allseits beliebten Online-Shopping stehen Einkäufern trotzdem eine Reihe verschiedener Bezahlverfahren zur Verfügung. Eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.009 Internetnutzern im Auftrag von CosmosDirekt zeigt unter anderem die bekanntesten und beliebtesten Online-Zahlungsmittel auf.

Online-Banking vor PayPal und Kreditkarte

Keine wirkliche Überraschung ist es, dass Online-Banking und PayPal bei den Internetnutzern am bekanntesten sind. Direkt darauf folgt die Kreditkarte, besonders beliebt sind dabei kostenlose Kreditkarten. Unter 84 % der Befragten gilt dabei Online-Banking als die sicherste Alternative, darauf folgt PayPal mit 79 % als der zweitsicherste Weg. Folglich wird die Ware in 71 % der Fälle und damit am häufigsten per Online-Banking bezahlt, 62 % der Konsumenten entscheiden sich regelmäßig für PayPal. An dritter Stelle der beliebtesten Zahlungsarten liegt die Kreditkarte: Diese halten 61 % der Befragten für sicher, während 46 % sie auch bei ihren Online-Einkaufstouren nutzen.

Risiken und Gefahren kennen

Natürlich bergen alle Online-Zahlungsmittel, darunter vor allem Kreditkarten, ein gewisses Risiko. Die Umfrage zeigt, dass bereits 18 % der Anwender schon einmal Opfer von Cyberkriminalität waren. Grundsätzlich ist es ratsam, alle persönlichen Daten mit einem sicheren Passwort aus einer Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombination zu schützen und dieses regelmäßig zu ändern. Wer dagegen von Kartenmissbrauch und Datenklau betroffen ist, muss schnell reagieren und sollte seine Kreditkarte unverzüglich sperren lassen, um größeren Schaden zu verhindern.

Entspannt bleiben

Bedenkt man die Risiken, die Kreditkarten und andere nicht-monetäre Zahlungsmittel mit sich bringen können, ist die andauernde Beliebtheit des Bargelds nicht verwunderlich. Trotzdem: Wer sich umfassend über die Gefahren informiert und weiß, was im Fall der Fälle zu tun ist, kann entspannt mit seiner Kreditkarte umgehen. Eine passende Karte für die eigenen Bedürfnisse findet man am besten im direkten Kreditkarten-Vergleich.

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