Was man über Kreditkarten wissen sollte

Fast jeder besitzt sie und die meisten nutzen sie regelmäßig: Die Kreditkarte erleichtert ihren Besitzern den wirtschaftlichen Alltag. Denn sie ermöglicht weltweit und rund um die Uhr schnelles, sicheres und unkompliziertes Zahlen. Obwohl sie für viele alltäglicher Begleiter ist, fallen im Zusammenhang mit der Kreditkarte immer wieder Begriffe, die den meisten unklar sind oder die sie zumindest nicht näher erklären können. So wissen wohl die Wenigsten genau, welche Bedeutung die Kreditkartennummer hat. Auch der Ausdruck „Imprinter“ stellt für einige sicherlich ein Rätsel dar. Die technischen Details der beliebten Karte sind allerdings bei weitem nicht so kompliziert, wie man vielleicht zunächst glauben mag.

Kreditkartennummer

Die Kreditkartennummer besteht aus einer Zahlenkombination aus mindestens zwölf, jedoch höchstens 16 Ziffern. Die Nummer von Visa, Mastercard und Co. gibt dem geübten Auge etliche Informationen über die vorliegende Karte. Die ersten vier Zahlen geben Aufschluss über die Kreditkartengesellschaft, von der die Karte stammt. Die fünfte Ziffer gibt innerhalb des Anbieters die Art der Kreditkarte, also ob es sich beispielsweise um eine goldene oder eine schwarze Kreditkarte handelt, an. Anhand der sechsten Ziffer werden Details zum Geschäftsverhältnis deutlich: Zweitkarten, Partnerkarten oder Business-Karten sind verschieden gekennzeichnet. Die übrigen Zahlen auf der Karte dienen dazu, diese dem passenden Kartenkonto zuordnen zu können.

Imprinter und Hochprägung

In der Regel sind die Daten auf Kreditkarten nicht einfach aufgedruckt, sondern hochgeprägt. Denn nur diese Hochprägung kann von bestimmten Zahlungsterminals, so genannten Imprintern oder umgangssprachlich auch gerne als „Ritschratsch-Geräte“ bezeichnet, erkannt werden. Die Imprinter erkennen so die Daten, die später vom Händler an die Kreditkartengesellschaft übermittelt werden. Erst dann wird die Karte belastet.

Lediglich manche Prepaid- und Debit-Karten sind aus Sicherheitsgründen nicht hochgeprägt und können dementsprechend nicht mit Imprintern genutzt werden. Grund dafür ist, dass die Zahlungsgeräte lediglich prüfen, ob die Karte freigeschaltet ist, nicht aber das Kartenguthaben bzw. den freien Verfügungsrahmen. Imprinter gelten jedoch mittlerweile als veraltet und wurden in Deutschland größtenteils durch modernere elektronische Kartenlesegeräte ersetzt.

Prepaid Kreditkarte aufladen

Prepaid Kreditkarten, die auf Guthabenbasis funktionieren, also ohne Guthaben nicht verwendet werden können, können auf unterschiedliche Weisen aufgeladen werden. Die naheliegenste Option ist natürlich die Überweisung auf das Kreditkartenkonto. Auch über Daueraufträge oder Bargeldeinzahlungen am Bankschalter kann eine Aufladung gewährleistet werden.

Eine Aufstockung des Guthabens in Echtzeit ist an Point of Sales (POS), wie an Tankstellen oder direkt im Internet, oder an Online Charging Points (OCP) möglich. Bei OCP Terminals handelt es sich um Orte mit langen Öffnungszeiten wie Internetcafés oder Bars, an denen die Karte auch mit Bargeld aufgeladen werden kann. Manche Prepaidkarten können mittlerweile auch über SMS oder den Internetzahlungsdienstleister Paypal aufgeladen werden.