Smartwatch als Kreditkarte: Swatch kreiert eigene Bezahl-Uhr

Mit Smartphone, Kreditkarte und Girokarte ist es bereits längere Zeit möglich: Kontaktloses Bezahlen. Einfach die Bankkarte oder das Handy vor das entsprechende Lesegerät halten, Bestätigung abwarten und schon ist die Transaktion beendet – fertig. So erhielt in den letzten Monaten jedoch vor allem das Mobile Payment durch die Einführung der Apple Watch und der Möglichkeit, mobil zu bezahlen, einen neuen Schub. Nun mischt sich auch eine absolute Uhren-Größe in das Geschäft mit den Bezahl-Uhren ein: Swatch kündigt eine eigene Smartwatch mit Bezahlfunktion an und die soll es in sich haben.

Auf das Wesentliche beschränken

Anders als die Konkurrenz, möchte sich Swatch bei der Entwicklung ihrer Snartwatch auf bestimmte, wesentliche Funktionen für das Gerät beschränken. So soll die neue Bezahl-Uhr kein kleiner, tragbarer Mini-Computer für das Handgelenk, sondern ein praktischer und leistungsfähiger Zeitanzeiger mit Bezahlfunktion werden. Schon jetzt ist von einer vielfach höheren Akku-Laufzeit als die der Apple Watch die Rede. Zum Vergleich: Die Smartwatch von Apple hat eine Gesamtlaufzeit von maximal 19 Stunden. Auch wird die neue Bezahl-Uhr nicht nur mit dem Betriebssystem Android, sondern auch mit Windows nutzbar sein. Ein gutes Argument für die Swatch Smartwatch ist jedoch auch deren voraussichtlicher Preis. Denn sie soll um die 150 Euro kosten und bereits im Sommer 2015 erhältlich sein.

Doch neben dem Akku soll natürlich vor allem die Bezahlfunktion der neuen Smartwatch im Fokus stehen. Hierfür hat sich Swatch tatkräftige Unterstützung geholt: Kooperationen beispielsweise mit der Schweizer Bank und dem chinesischen Kreditkartenunternehmen Union Pay machen neugierig. Die Übertragung der Daten via Smartwatch erfolgt, wie bei den bisherigen Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens auch, per NFC (Near Field Communication), was so viel wie Nahfeldkommunikation bedeutet. So muss auch die neue Swatch Smartwatch zum Bezahlen mit einem maximalen Abstand von vier Zentimetern vor das entsprechende Lesegerät gehalten werden. Für ein wenig Abwechslung will Stach sorgen, indem das Unternehmen zu speziellen Events wie der Sommer-Olympias 2016 auch Themen-Smartwatches herausbringt.

Erste Erfahrung mit Smartwatches

Auch hat Swatch erst vor einiger Zeit ihre Smartwatch „Swatch Touch Zero One“ präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Fitness-Uhr, die vor allem für Volleyball-Spieler entwickelt wurde. Sie misst nicht nur die Kraft, mit der ein Aufschlag getätigt wurde, sondern zählt auch den Applaus der Zuschauer.

Kontaktloses Bezahlen mit Kreditkarte

Doch nicht nur mit Smartwatches kann man kontaktlos bezahlen. Dies funktioniert ebenfalls ganz einfach und bequem mit einer Kreditkarte, auf der das entsprechende Symbol abgebildet ist. Wer sich also nicht von seiner Armbanduhr trennen und diese nicht durch eine digitale Smartwatch ersetzen möchte, der kann das schnelle Zahlverfahren per NFC auch mit einer Kreditkarte nutzen. Je nach Modell bietet diese oft sogar weitere Vorteile wie zusätzliche Versicherungsleistungen. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich, der verschiedenen Angebote, um sicher und unkompliziert die passende kostenlose Kreditkarte zu finden.

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